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Willkommen und Abschied beim Marktorchester

„Musik ist etwas, was der Seele gut tut“, freute sich Pfarrer Max Bauer zu Beginn des Neujahrskonzerts des Aindlinger Musikvereins in der Kirche St. Johannes und Magdalena in Mühlhausen. Unter der musikalischen Leitung von Peter Weber hatten Marktorchester, Vororchester und der Cantalom-Chor Mühlhausen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Am Ende galt es für Peter Weber den Dirigentenstab an seinen Nachfolger weiterzugeben.

Pompös war der Einstieg des Marktorchesters mit der Feuerwerksmusik von Händel. Der Cantalom-Chor Mühlhausen folgte mit dem Stück “Du unser Vater”. Dazwischen begrüßte Michaela Sauerlacher vom Musikverein Aindling die Gäste in der vollbesetzten Kirche und forderte die Zuschauer mit einer Geschichte auf, die schönen Momente bewusst zu erleben. Ein solch schöner Moment folgt mit Pavel Stanjeks “St. Thomas Choral”, bei dem das Marktorchester zunächst leise begann und sich zum Ende hin steigerte.
Mit bekannten Liedern wie Reinhard Fendrichs “Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk”, Michael Jacksons “Heal the world” oder Peter Maffays “Ich fühl wie du” begeisterte der Cantalom-Chor. In bestem Bayerisch boten sie auch Leonard Cohens “Halleluja” dar, begleitet von Chorleiterin Dina Tiljak-Schmoll am Keyboard und Anna Hartl an der Klarinette.
Das Vororchester unter der Leitung von Mandy Winter ging auf “Fahrt mit der Titanic”: Die neun Buben und Mädchen spielten den Welthit “My heart will go on” und anschließend zusammen mit dem Marktorchester den Andachtsjodler. Schmissig wurde es mit dem Quartett aus Saxophon, Tenorhorn und Klarinette bei dem Stück “Alla Hornpipe” von Händel. Hannah Nassl, Lukas Falkowsky sowie Gabi und Walter Nassl brachten das Publikum zum Mitwippen. Ein Duett für Querflöten spielten Monika Puser und Marie Brandmeir aus Guiseppe Verdis “Der Troubador”.
Einen absoluten Gänsehautmoment aber gab es, als das Marktorchester Larry Daehns “With quiet courage” anstimmte. Daehn schrieb das Stück zum Gedenken an seine Mutter, die in Not und Elend ihre Familie auf einer Farm in Wisconsin, USA, großzog. Er widmete es ihr mit den Worten: “Ihr Leben war ein prächtiges Lied von stillem Mut”.
Am Ende des Konzerts war es dann aber soweit: Leiter Peter Weber durfte den “Staffelstab” weitergeben. Aufgrund seines Umzugs nach Wasserburg war nach 10 Jahren Schluss für Weber in Aindling. Mit einem Zitat von Charlie Chaplin verabschiedete er sich: “Macht brauchst du nur, wenn du Böses vorhast. Für alles andere reicht die Liebe.” Und die Liebe zur Musik sei es auch gewesen, die ihm seine Arbeit als Dirigent leicht gemacht habe. Während seiner Zeit in Aindling hat er diese Liebe auch zu seinem Beruf gemacht. Und dann begrüßte er seinen Nachfolger: Leonardo Dianori. “Mein Deutsch ist noch nicht so gut”, waren Dianoris ersten Begrüßungsworte. Der gebürtige Italiener kam vor drei Jahren nach Deutschland und hat zwischendurch immer mal wieder im Marktorchester mitgespielt, wenn Not am Mann war. In seiner Heimatstadt Florenz studierte er Trompete und hat dort bereits kleinere Besetzungen dirigiert. In Gersthofen spielen die Schwäbischen Musikanten unter seiner Leitung und nun auch das Aindlinger Marktorchester.
Vor dem gemeinsamen Schlusslied “Von guten Mächten” bedankte sich Lorenz Hader, Vorstand des Musikvereins, bei Peter Weber mit einem Bild vom Marktorchester und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.

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Das Marktorchester und der Cantalom-Chor begeistern beim Neujahrskonzert in Mühlhausen.

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Als Quartett traten (von links) Hannah Nassl, Walter Nassl, Lukas Flakowsky und Gabi Nassl auf.

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Stabübergabe: Peter Weber (links) übergibt den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Leonardo Dianori.

Bilder & Text von Karina Schaffelhofer


Einladung Neujahrskonzert Mühlhausen

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Neujahrskonzert in Inchenhofen

Am Sonntag, den 15.01.17 fand in der Wallfahrtskirche in Inchenhofen ein Neujahrskonzert statt. Bereits zum 4. Mal spielten unsere jungen Musiker des Marktorchesters und Vororchester in der prächtigen Kirche.

Rund 200 Besucher waren gekommen der Musik der Jungmusiker zu lauschen. Dabei bereicherte unter anderem die Chorgemeinschaftt Rehling das Konzert. Das neu formatierte Sax-Quartett um Hannah Nassl, Johannes Kost, Alina Ebert und Gabi Nassl begeisterte mit Händels „Wassermusik“ die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern.

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Aufspuin und Mitsinga

Bereits zum vierten Mal lud der Aindlinger Musikverein am Vorabend des Einheitstages zum „Aufspuin beim Wirt“ ein. Blasmusik, Gstanzl, Anekdoten und bayrisches Liedgut waren angekündigt. Die Altbairischen eröffneten mit dem Erzherzog-Albrecht-Marsch.

Nach der kurzen Begrüßung durch Vorsitzenden Lorenz Hader präsentierten De Junga Oidbairischen, die Altbairischen, die Thierhaupter Droatboun Blosn und Siegfried Wittmann im Wechsel ein unterhaltsames und mitreißendes Programm.

Im ersten Teil bewiesen die Teenager Florian und Christian Sauerlach als jüngste Mitglieder der „Altbairischen“ ihr Können mit Posaune und Bass. Das Publikum wurde derweil gut versorgt mit Brotzeitteller und Getränken. So herrschte schnell eine ausgelassene Stimmung im Saal.

Georg Kramer, der Nachwuchs-Gstanzlsänger mit seiner Ziach trug mit kräftiger Stimme Gstanzl vor. Unterstützt wurde er von Christian Dauber, der seine Trompete passend zur Stimmung einsetzte. Gemeinsam erheiterten die jungen Musiker mit amüsanten Anekdoten das Publikum.

Die „Albayrischen“ verhalfen immer wieder zur Erholung der Lachmuskeln. Entspannt konnten die Gäste sich den Musikdarbietungen hingeben. Die Blasmusikanten überzeugten mit musikalischem Können und einer Vielzahl dynamisch ausgezeichnet vorgetragener Musikstücke. Bei Liedern wie dem „Böhmischen Bergsteigermarsch“ oder dem „Heimatland Marsch“ klatschten die Gäste fleißig mit.

Siegfried Wittmann lud zum Mitsingen ein. Viele der überwiegend älteren Besucher kamen vor allem auch wegen des gemeinsamen Singens. Die Liederwünsche kamen aus dem Publikum. Mit Liederbüchern ausgestattet wurden nun die Zuhörer zu Akteuren. Bekannte Volksgsänge aus alten Zeiten erklangen, teilweise sogar mehrstimmig. Mit Elan und kräftigen Stimmen sangen die Besucher „Im schönsten Wiesengrunde“, „Hohe Tannen“, „Wenn wir erklimmen“ oder auch das „Kufsteinlied“. Je nach Art des Textes passten die Sänger Stimmen und Stimmung überzeugend an. So wechselten die Gedanken von Frohsinn bis zur Nachdenklichkeit.

Aufkommende Sentimentalität verschwand aber schnell wieder beim Auftritt der Thierhaupter Droadboun Blosn. Die Drei Musikanten und Komiker, Markus Birkner (Klarinette) Bernhard Kiss (Trompete) und Stefan Kaiser (Gitarre, Steirische), traten zum ersten mal in dieser Runde auf. Anekdoten, bayerische Begebenheiten musikalisch aufgearbeitet und komödiantische Darbietungen aus dem Leben, alles das in urigem Bayrisch mitreißend dargeboten, machten die vielseitige Gruppe bald zum Publikumsliebling. Bestimmt im Gedächtnis haften bleiben der Vortrag „Drunt in der grünen Au“ oder das „Lied von den Winden“.

Nach vier Stunden sehr abwechslungsreichen und ebenso unterhaltsamen Darbietungen beendeten die Altbairischen den Abend mit der Zugabe „Die Winterpolka“ und dem Versprechen, nächstes Jahr wieder am 2. Oktober einen gemeinsamen Abend anzubieten, sodass „Aufspuin beim Wirt“ spätestens jetzt zu einem festen Termin in der Aindlinger Kulturszene geworden ist.

 In der Bildergalerie finden Sie weitere Impressionen der Veranstaltung.dsc_2871
Copyright Albertine Ganshorn; http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Aufspuin-und-mitsingen-id39263427.html ; 04.10.2016

Aufspuin beim Wirt am 02.10.16

Aufspuin beim Wirt in Aindling
Der liebgewordenen Tradition folgend findet heuer wieder ein „Aufspuin beim Wirt“ statt. Die Veranstaltung des Musikvereins Aindling hat schon Kultstatus und ist auch heuer sicher wieder ein Geheimtipp.

Am kommenden Sonntag, den 02.10.16 beginnt im Pfarrheim Aindling das Blasmusikprogramm mit Stanzl’n und Witzen sowie Melodien zum Mitsingen.
Erstmals ist heuer die Thierhaupter“ Droadboun Blosn“ mit dabei.
Neben Walzern, Landlern und Polkas haben die 3 Musiker mit Ihrem oberbayerischen Dialekt sicherlich wieder jede Menge Anekdoten dabei.
Auch mit dabei sind die „De junga Oidboirschen“. Georg Krammer, Nachwuchs-Gstanzlsänger und Christian Dauber werden mit Trompete und Ziach zum Mitsingen animieren und für gute Stimmung sorgen.
Kulinarisch werden die Besucher mit zünftigen Schmankerln verwöhnt.
Wenn ab 19.00 Uhr die Musikanten des Musikvereins Aindling und seinen Gästen mit traditioneller Blasmusik aufspielen wird die Kombination aus Ohrenschmaus und Gaumenfreuden auch heuer wieder zahlreiche Gäste begeistern.
Veranstalter ist der Musikverein Aindling. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Pfarrheim Aindling, Schulstr. 14, Aindling

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Von links: 1. Vorstand, Lorenz Hader, Georg Krammer, Christian Dauber