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Generalversammlung des MV Aindling

Der Musikverein Aindling hatte am Freitag, den 17.03.17 zur jährlichen Generalversammlung eingeladen.
Zum ersten Mal durfte der neue Vorstand, Lorenz Hader, die rund 50 aktiven und passiven Vereinsmitglieder begrüßen. Ganz besonders freuten sich Vorstandschaft und Anwesende, dass 1. und 2. Bürgermeister der Marktgemeinde, Hr. Tomas Zinnecker und Fr. Gertrud Hitzler, der Einladung des Musikvereins gefolgt waren.
Wie bereits berichtet, gab es im Juli 2016 nach längerer Suche einen Wechsel in der Vorstandschaft. 1. und 2. Vorstandposten wurden neu besetzt.
Musikalisch wurden die Mitglieder und Gäste von den jugendlichen des Marktorchesters mit dem Erzherzog Albrecht Marsch begrüßt.
Lorenz Hader bedauerte, dass im vergangenen Vereinsjahr 3 Mitglieder zu Grabe getragen werden mussten.
Zum stillen und ehrenvollen Gedenken an die Toten erhoben sich die Gäste von Ihren Plätzen. Der Musikverein Aindling ist sehr dankbar für die geleisteten Dienste der Verstorbenen für den Verein.
Im folgenden Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden zog Lorenz Hader Bilanz über die Arbeit des abgelaufenen Vereinsjahres. Das Zepter hat er im Juli vom langjährigen Vorsitzenden, Siggi Wittmann, übernommen.
Neben zahlreichen Auftritten der Altbairischen Musikanten zu gemeindlichen und kirchlichen Anlässen umrahmten sie auch die Hochzeit des Barons von Affing und auch die Hochzeit eines aktiven Mitglieds, Sarah Kröll.
Ein Highlight im Musikjahr war sicher die Veranstaltung, „Aufspuin beim Wirt“ im Pfarrheim Aindling.
In Bericht des Vorstandes wurden auch die vielen Auftritte der Jugend lobend erwähnt.
Weihnachtskonzerte in Aindling, Inchenhofen und Mühlhausen gehörten ebenso zum Programm wie ein Sommerkonzert in Affing. Die Jugend begeisterte mit ihrer Musik bei Serenaden im Seniorenheim und umrahmte einen Gottesdienst.
Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt den aktiven Musikanten und den vielen Helfern, die die Feste im Vereinsjahr organisieren und stemmen.
Nur durch ihren unermüdlichen Einsatz konnte der Verein in 2016 wieder ein „schwarze Null“ schreiben.
Für viel Aufregung sorgten die Dirgentenwechsel im Musikverein.
Seit September 2016 konnte für die Altbairischen Musikanten, Hr. Erwin Kitzinger, aus Marxheim verpflichtet werden, der Rupert Reitberger folgt.
Auch im September kündigte der bisherige musikalische Leiter und Dirigent des Marktorchesters an, seine Tätigkeit in Aindling ab Februar 2017 aufzugeben.
Nach intensiver Suche schaffte der Musikverein den nahtlosen Übergang.
Die Stabübergabe an den „Neuen“, Hr. Leonardo Dianori, erfolgte zum Neujahrkonzert in der Kirche zu Mühlhausen.

1. Bürgermeister der Marktgemeinde Aindling, Tomas Zinnecker, sprach in seinen Begrüßungsworten von einen „Turbulenten Jahr“. Bedankte sich bei den Vorsitzenden für Ihren Mut das Ruder im „Vereinsschiff“ übernommen zu haben. Der Bürgermeister ist stolz auf die gute Jugendarbeit im Verein, der immerhin mit nahezu 300 Mitgliedern der größte Verein in der Gemeinde ist.

Kassier, Andrea Hader, verlas den Kassenbericht und informierte die Versammlung ausführlich über die finanziellen Vorgänge im abgeschlossenen Vereinsjahr.

Gertrud Hitzler bestätigte eine akkurate Kassenführung durch den 1. Kassier, Andrea Hader, und merkte an, dass der Posten für Gema-Gebühren sehr hoch und eine enorme Belastung für den Verein ist.
Die Vorstandschaft und der Kassierer wurden von der Versammlung einstimmig entlastet.
Auf der weiteren Tagesordnung standen in diesem Jahr außerordentlich viele Ehrungen zur 40 jährigen und 25 jährigen Vereinszugehörigkeit. Leider war nur ein Bruchteil der Mitglieder zur Ehrung erschienen. Sie werden in den nächsten Tagen von den Vorsitzenden persönlich besucht und die Urkunde überreicht.
Einige der Jungmusiker können bereits auf 10 Jahre ASM Mitgliedschaft zurückblicken. Hierfür wurde Ihnen die Urkunde des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes überreicht.

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Bild von Links: Lorenz Hader, Julia Hader, Helfer Josef, Ostermair Michael, Robert Dauber, Franziska Durner, Stefan Paula, Tobias Dohl, Sandra Hader, Amelie Kitz, Vanessa Straller, Willi Lander, Helfer Karolina, Andrea Michalzik, Andrea Hader, Paul Sauer, Hubert Steiner, Tomas Zinnecker

Musikerleistungsabzeichen D2 erfolgreich bestanden

Das bronzene Leistungsabzeichen hatte die junge Musikerin, Amelie Kitz, des Musikvereins Aindling schon vor ein paar Jahren abgelegt. Nun suchte sie eine neuerliche Bestätigung ihres Könnens.
Die D2 Prüfung stand im März 2017 auf dem Karriereplan der jungen Musikerin.
In der D2 Prüfung werden Kenntnisse zu Tonleitern, Intervallbestimmung, Dreiklängen, Taktarten abgefragt. Zum theoretischen Teil gehört auch ein Überblick zu den Instrumenten eines Blasorchesters und Wissen zur Musikgeschichte. Im zweiten Teil der Theorieprüfung wird die Gehörbildung der Musiker getestet. Auch ein praktisches Vorspiel gehört zum Prüfungsumfang.
Alles das hatte Amelie Kitz mit Bravur bestanden. Die Urkunde mit der silbernen Anstecknadel wurde im Rahmen der Generalversammlung von Sylvia Dosch, stellvertretende Bezirksjugendleiterin im Allgäu-schwäbischen Musikbund, Bezirk 14, überreicht.

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Lorenz Hader, 1. Vorstand im Musikverein (rechts), freute sich über die Finanzspritze von Euro 200,–, die Fr. Dosch im Namen des ASM für die Jugendarbeit überreichte.


Willkommen und Abschied beim Marktorchester

„Musik ist etwas, was der Seele gut tut“, freute sich Pfarrer Max Bauer zu Beginn des Neujahrskonzerts des Aindlinger Musikvereins in der Kirche St. Johannes und Magdalena in Mühlhausen. Unter der musikalischen Leitung von Peter Weber hatten Marktorchester, Vororchester und der Cantalom-Chor Mühlhausen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Am Ende galt es für Peter Weber den Dirigentenstab an seinen Nachfolger weiterzugeben.

Pompös war der Einstieg des Marktorchesters mit der Feuerwerksmusik von Händel. Der Cantalom-Chor Mühlhausen folgte mit dem Stück “Du unser Vater”. Dazwischen begrüßte Michaela Sauerlacher vom Musikverein Aindling die Gäste in der vollbesetzten Kirche und forderte die Zuschauer mit einer Geschichte auf, die schönen Momente bewusst zu erleben. Ein solch schöner Moment folgt mit Pavel Stanjeks “St. Thomas Choral”, bei dem das Marktorchester zunächst leise begann und sich zum Ende hin steigerte.
Mit bekannten Liedern wie Reinhard Fendrichs “Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk”, Michael Jacksons “Heal the world” oder Peter Maffays “Ich fühl wie du” begeisterte der Cantalom-Chor. In bestem Bayerisch boten sie auch Leonard Cohens “Halleluja” dar, begleitet von Chorleiterin Dina Tiljak-Schmoll am Keyboard und Anna Hartl an der Klarinette.
Das Vororchester unter der Leitung von Mandy Winter ging auf “Fahrt mit der Titanic”: Die neun Buben und Mädchen spielten den Welthit “My heart will go on” und anschließend zusammen mit dem Marktorchester den Andachtsjodler. Schmissig wurde es mit dem Quartett aus Saxophon, Tenorhorn und Klarinette bei dem Stück “Alla Hornpipe” von Händel. Hannah Nassl, Lukas Falkowsky sowie Gabi und Walter Nassl brachten das Publikum zum Mitwippen. Ein Duett für Querflöten spielten Monika Puser und Marie Brandmeir aus Guiseppe Verdis “Der Troubador”.
Einen absoluten Gänsehautmoment aber gab es, als das Marktorchester Larry Daehns “With quiet courage” anstimmte. Daehn schrieb das Stück zum Gedenken an seine Mutter, die in Not und Elend ihre Familie auf einer Farm in Wisconsin, USA, großzog. Er widmete es ihr mit den Worten: “Ihr Leben war ein prächtiges Lied von stillem Mut”.
Am Ende des Konzerts war es dann aber soweit: Leiter Peter Weber durfte den “Staffelstab” weitergeben. Aufgrund seines Umzugs nach Wasserburg war nach 10 Jahren Schluss für Weber in Aindling. Mit einem Zitat von Charlie Chaplin verabschiedete er sich: “Macht brauchst du nur, wenn du Böses vorhast. Für alles andere reicht die Liebe.” Und die Liebe zur Musik sei es auch gewesen, die ihm seine Arbeit als Dirigent leicht gemacht habe. Während seiner Zeit in Aindling hat er diese Liebe auch zu seinem Beruf gemacht. Und dann begrüßte er seinen Nachfolger: Leonardo Dianori. “Mein Deutsch ist noch nicht so gut”, waren Dianoris ersten Begrüßungsworte. Der gebürtige Italiener kam vor drei Jahren nach Deutschland und hat zwischendurch immer mal wieder im Marktorchester mitgespielt, wenn Not am Mann war. In seiner Heimatstadt Florenz studierte er Trompete und hat dort bereits kleinere Besetzungen dirigiert. In Gersthofen spielen die Schwäbischen Musikanten unter seiner Leitung und nun auch das Aindlinger Marktorchester.
Vor dem gemeinsamen Schlusslied “Von guten Mächten” bedankte sich Lorenz Hader, Vorstand des Musikvereins, bei Peter Weber mit einem Bild vom Marktorchester und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.

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Das Marktorchester und der Cantalom-Chor begeistern beim Neujahrskonzert in Mühlhausen.

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Als Quartett traten (von links) Hannah Nassl, Walter Nassl, Lukas Flakowsky und Gabi Nassl auf.

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Stabübergabe: Peter Weber (links) übergibt den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Leonardo Dianori.

Bilder & Text von Karina Schaffelhofer


Einladung Neujahrskonzert Mühlhausen

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Neujahrskonzert in Inchenhofen

Am Sonntag, den 15.01.17 fand in der Wallfahrtskirche in Inchenhofen ein Neujahrskonzert statt. Bereits zum 4. Mal spielten unsere jungen Musiker des Marktorchesters und Vororchester in der prächtigen Kirche.

Rund 200 Besucher waren gekommen der Musik der Jungmusiker zu lauschen. Dabei bereicherte unter anderem die Chorgemeinschaftt Rehling das Konzert. Das neu formatierte Sax-Quartett um Hannah Nassl, Johannes Kost, Alina Ebert und Gabi Nassl begeisterte mit Händels „Wassermusik“ die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern.

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Aufspuin und Mitsinga

Bereits zum vierten Mal lud der Aindlinger Musikverein am Vorabend des Einheitstages zum „Aufspuin beim Wirt“ ein. Blasmusik, Gstanzl, Anekdoten und bayrisches Liedgut waren angekündigt. Die Altbairischen eröffneten mit dem Erzherzog-Albrecht-Marsch.

Nach der kurzen Begrüßung durch Vorsitzenden Lorenz Hader präsentierten De Junga Oidbairischen, die Altbairischen, die Thierhaupter Droatboun Blosn und Siegfried Wittmann im Wechsel ein unterhaltsames und mitreißendes Programm.

Im ersten Teil bewiesen die Teenager Florian und Christian Sauerlach als jüngste Mitglieder der „Altbairischen“ ihr Können mit Posaune und Bass. Das Publikum wurde derweil gut versorgt mit Brotzeitteller und Getränken. So herrschte schnell eine ausgelassene Stimmung im Saal.

Georg Kramer, der Nachwuchs-Gstanzlsänger mit seiner Ziach trug mit kräftiger Stimme Gstanzl vor. Unterstützt wurde er von Christian Dauber, der seine Trompete passend zur Stimmung einsetzte. Gemeinsam erheiterten die jungen Musiker mit amüsanten Anekdoten das Publikum.

Die „Albayrischen“ verhalfen immer wieder zur Erholung der Lachmuskeln. Entspannt konnten die Gäste sich den Musikdarbietungen hingeben. Die Blasmusikanten überzeugten mit musikalischem Können und einer Vielzahl dynamisch ausgezeichnet vorgetragener Musikstücke. Bei Liedern wie dem „Böhmischen Bergsteigermarsch“ oder dem „Heimatland Marsch“ klatschten die Gäste fleißig mit.

Siegfried Wittmann lud zum Mitsingen ein. Viele der überwiegend älteren Besucher kamen vor allem auch wegen des gemeinsamen Singens. Die Liederwünsche kamen aus dem Publikum. Mit Liederbüchern ausgestattet wurden nun die Zuhörer zu Akteuren. Bekannte Volksgsänge aus alten Zeiten erklangen, teilweise sogar mehrstimmig. Mit Elan und kräftigen Stimmen sangen die Besucher „Im schönsten Wiesengrunde“, „Hohe Tannen“, „Wenn wir erklimmen“ oder auch das „Kufsteinlied“. Je nach Art des Textes passten die Sänger Stimmen und Stimmung überzeugend an. So wechselten die Gedanken von Frohsinn bis zur Nachdenklichkeit.

Aufkommende Sentimentalität verschwand aber schnell wieder beim Auftritt der Thierhaupter Droadboun Blosn. Die Drei Musikanten und Komiker, Markus Birkner (Klarinette) Bernhard Kiss (Trompete) und Stefan Kaiser (Gitarre, Steirische), traten zum ersten mal in dieser Runde auf. Anekdoten, bayerische Begebenheiten musikalisch aufgearbeitet und komödiantische Darbietungen aus dem Leben, alles das in urigem Bayrisch mitreißend dargeboten, machten die vielseitige Gruppe bald zum Publikumsliebling. Bestimmt im Gedächtnis haften bleiben der Vortrag „Drunt in der grünen Au“ oder das „Lied von den Winden“.

Nach vier Stunden sehr abwechslungsreichen und ebenso unterhaltsamen Darbietungen beendeten die Altbairischen den Abend mit der Zugabe „Die Winterpolka“ und dem Versprechen, nächstes Jahr wieder am 2. Oktober einen gemeinsamen Abend anzubieten, sodass „Aufspuin beim Wirt“ spätestens jetzt zu einem festen Termin in der Aindlinger Kulturszene geworden ist.

 In der Bildergalerie finden Sie weitere Impressionen der Veranstaltung.dsc_2871
Copyright Albertine Ganshorn; http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Aufspuin-und-mitsingen-id39263427.html ; 04.10.2016